Den Ursprung der Natur mit Bildern festzuhalten war im Jahr 2003 ein internationaler Erfolg für die Regisseure Claude Nuridsany und Marie Perénnou. Sie schafften es die Zuschauer dazu zu bringen, die Natur zu verstehen und zu schätzen. Mit Hilfe dieses Filmes wird nicht nur Wissenswertes vermittelt, sondern auch kaum Vorstellbares dargestellt. Wie groß der Mikrokosmos wirklich ist und mit welcher vielfältigen Historie der Planet Erde glänzen kann, wird erst deutlich wenn man die gesamte Spielzeit konzentriert verfolgt. Die audiovisuelle Umsetzung höchst wissenschaftlicher Vorgänge, die nur mit chemischen und physikalischen Reaktionen geschehen konnten, ist mit Hilfe der Stimmbegleitung durch den Schamanen und die Bildhafte Umsetzung für jeden leicht zu verstehen.
Der Film zeigt deutlich, dass die Revolution der modernen Technik nicht mehr aufzuhalten ist. Schon lange sind die Zeiten vorbei, in welchen man sich mit Brille auf der Nase stundenlang durch die Bücher in der Bibliothek liest, um an die benötigten Informationen zu gelangen. Gerade ein solcher Film wie Genesis motiviert die Zuschauer das Internet noch mehr zu nutzen, als für das mittlerweile beliebte Online-Shopping. Die thematische Abhandlung über die Entstehung der Erde kann von jedem Internet-User online in den unterschiedlichen Kategorien nachgelesen werden. Der Film ist jedoch zunächst für einen umfangreichen Überblick ideal geeignet. Da chemische, physikalische und biologische Prozesse maßgeblich an dieser Entstehung beteiligt sind, vermittelt der Film mit einer anspruchsvollen aber dennoch verständlichen Umsetzung das nötige Grundwissen über die Zusammenhänge dieser Kategorien und die zeitliche Differenz.
Auch dieser Film ist ein Musterbeispiel für die technischen Möglichkeiten, die selbstverständlich auch in der Unterhaltungsindustrie mittlerweile von größter Wichtigkeit sind. Mit Special-Effekt-Szenen, gezielten Szenen-Cuts und der neusten Ausstattung bei den Aufnahmen der Bilder- und Videosequenzen erlebt der Zuschauer im Kino oder zu Hause vor dem Fernseher eine Welt, die zum Greifen nahe scheint. Die Verbundenheit zur Natur ist in kaum einem anderen Dokumentationsfilm entsprechend deutlich dargestellt. Bedenkt man, dass der Film im Jahr 2003 produziert wurde, kann man grob erahnen, wie in einigen Jahren die Filmindustrie derartige Themen visuell umsetzen wird. Mit noch innovativeren Techniken, noch mehr Erkenntnissen aus der Wissenschaft und vor allem mit neuen Schwerpunkten. Da die dramatischen, globalen Veränderungen aufgrund von Naturkatastrophen und klimatischbedingten, geographischen Änderungen den Planeten in den nächsten Jahren auch optisch noch mehr verändern, können sich die Zuschauer von morgen schon auf weitere Dokumentationsfilme mit einem solchen Format freuen.